Allgemeines

Die meisten Menschen lieben und schätzen den Bully wegen seines herzlichen und positiven Charakters. Auch wenn sein äußerliches Erscheinungsbild  für viele alles andere verspricht ist der Bully ein wahrer Schmusehund der, wann immer es geht, die Nähe zu seinem Menschen sucht. Solange er dabeisein kann ist für ihn die Welt in Ordnung, doch kann er das Alleinsein durchaus erlernen.

 

Die Französische Bulldogge ist ein echter Kinderfreund. Sie liebt es mit ihnen zu spielen und zu toben und dies manchmal bis zur totalen Erschöpfung. Bullys neigen häufig dazu, sich selbst zu überschätzen. Sie (er)-kennen oftmals ihre Grenzen nicht, dann ist es ratsam ist, sie in ihre Schranken zu weisen.

 

Der Bully lernt im Allgemeinen sehr schnell, dies aber nur wenn ER will, denn er hat nicht nur einen sehr breiten Kopf, sondern kann auch ein ziemlicher "Dickschädel" und stur sein. Hat er aber einmal etwas begriffen, wird das Erlernte auch sehr schnell abgespeichert.

 

Französische Bulldoggen sind keine Wachhunde. Sie bellen eher selten und jeder Besuch wird ausgiebig und freudig begrüßt. Abendliche Schmusestunden auf dem Sofa gehören bei den meisten Bulldoggen genauso zum Bullyalltag wie das nächtliche Kuscheln - wenn man es zulässt - im Bett.

 

Bully und Sport

Viele Bullys, vorausgesetzt sie sind gesund, lieben ausgedehnte Spaziergänge bei Wind und Wetter. Wichtig ist es jedoch darauf zu achten sie im Sommer nicht zu hohen Temperaturen auszusetzen. Ein Gewässer und/oder auf jeden Fall genügend Flüssigkeit zum Abkühlen sind dann unumgänglich.

 

Der Bully ist trotz seiner gedrungenen Statur und der kurzen Rute ein guter Schwimmer und viele Bullys lieben es im Wasser zu spielen und zu toben. Jogging und das Laufen am Fahrrad hingegen entspricht nicht seinen Vorlieben. Haben Bullys auch bei kälteren Temperaturen genügend Auslauf und Bewegung machen den meisten auch Minus-Grade trotz fehlender Unterwolle nicht viel aus - auch hier immer vorausgesetzt sie sind gesund.

 

Bullys Pflege

Die Pflege des Bullys ist im Großen und Ganzen sehr zeitunaufwendig. Sein Fell ist sehr kurz und hat, wie gesagt, keine Unterwolle. Ein- zweimaliges Bürsten in der Woche (im Fellwechsel auch öfter) mit einem eigens dafür vorgesehenen Gummihandschuh oder einer Bürste reicht aus, um ihn von losen Haaren zu befreien.

 

In der bei vielen Bulldoggen sehr ausgeprägten Nasenfalte setzt sich häufig der s.g. Tränenstein ab. Diese unschöne, dunkelrote Verfärbung sieht man vor allem häufig bei Bullys mit heller Maske. Ich reinige meinen Hunden darum ebenfalls ein- zweimal in der Woche die Nasenfalte mit Kontaktlinsenendreiniger, der die Verfärbung sehr gut entfernt. Wichtig ist es, die Falte nach dem Reinigen gut zu trocknen da sie sonst einen Nährboden für Bakterien bildet.

 

Auch die Ohren sollten ein-zweimal in der Woche gesäubert werden. Hierzu nehme ich feuchte Tücher (Ohrenstäbchen halte ich für gefährlich). Das Tuch um den Finger wickeln und das Ohr soweit wie es geht reinigen. Für eventuell tiefer sitzende Verschmutzung oder nach ausgiebigen "Schlammbädern" gibt es speziellen Ohrreiniger, der ins Ohr geträufelt wird und dort den von außen nicht erreichbaren Schmutz entfernt.

 

Zusammenfassend kann man sagen, wenn sie sich für einen Bully entschieden haben, dann sicher wegen seines Aussehens und seines Charakters. Lassen sie ihn, soweit es geht, an ihrem Leben teilhaben und verschonen sie ihn vor seelischen und körperlichen Anstrengungen. Er wird es ihnen mit grenzenloser Liebe danken!